31. August
Nach dem ich morgens um 8 Uhr aufgewacht bin, habe ich doch dem Jetlag Tribut gezollt und mich wieder hingelegt und schön bis 12 Uhr ausgeschlafen. War ja schließlich auch Samstag ;) Da wir im Wohnheim kein freies WLAN haben, habe ich weiter mit der Frage beschäftigt, wie ich das kabelgebundene Internet per WLAN aufs Handy und Tablet bekomme. Nach dem ich etliche Programme ausprobiert hatte, die alle nicht funktioniert haben, habe ich zum Glück connectify gefunden. Damit kann ich problemlos das Internet vom Laptop per WLAN-Karte freigeben. Der ganze Spaß hat mich auch nur 4 Stunden gekostet ㅇ_ㅇ, aber es geht jetzt.
Nachmittags habe ich mich wieder mit Ina und Anna getroffen, um auf den Dongdaemun Markt zu gehen. Da sich keiner von uns vorher so richtig informiert hat, sind wir leider nur planlos rumgelaufen und waren in irgendwelchen Markthallen, die schon geschlossen waren oder kurz davor. Aber immerhin konnte ich ein schönes Foto vom Dongdaemun (eins der ehemaligen Tore der Seouler Stadtmauer) machen.
Danach ging es weiter zum 경복궁. Eine riesige Palastanlage mitten in Seoul. Der Weg aus der UBahn-Station heraus zum Palast führte erst durch eine Kunstausstellung
und anschließend konnte ich mir sogar noch die ewige Jugend sichern.
Oder ich werde demnächst von einem runterfallenden Amboss oder Klavier erschlagen, je nach dem wie man "für immer nicht alt werden" interpretiert.
Da Ina und Anna schon seit morgens eine Stadtrundfahrt mit dem Bus machten und deswegen wieder mit dem Bus unterwegs waren, hatte ich erstmal Zeit mir etwas zum Frühstück zu besorgen.
Heute ausnahmsweise mal kein Kimbap sondern ein Schnizel-Sandwich. Zumindest sah es so aus und schmeckte auch so. Es hat gut geschmeckt und das beste war, dass das Toast ohne Rinde war.
Nach dem Frühstück habe ich mir noch ein bisschen den Platz vor dem Gwanghwamun (auch ein Stadttor) angeguckt.
Das letzte Foto ist von der anderen Seite des Platzes aufgenommen. Auf ihm sieht man neben Palast im Hintergrund auch König Sejong. Dank ihm muss ich nur das koreanische Alphabet lernen und nicht chinesische Schriftzeichen. Also habe ich mich artig bedankt.
Also die anderen angekommen sind, hatte der Tempel schon geschlossen, also sind wir zurück zur Ewha gefahren. Auf dem Weg von der UBahn-Station zur Uni wurden wir noch von einem schönen Regenschauer überrascht und haben bei einen 7-Eleven zuflucht gesucht.
Abends haben wir uns dann noch mit Freunden getroffen, die beim Sprachkurs in Bochum getroffen haben. Wir sind erst korean barbecue essen gegangen (inklusive dem wiederlichen Soju, den es auch gestern gab). Dabei gibt eine Gasgrill mit Grillplatte in der Mitte des Tisches. Der Kellner bringt einem das Fleisch und man breitet es dann selber zu.
Dann sind wir noch in eine Bar gegangen, die darauf spezialisiert hat 막걸리 mit Fruchtgeschmack zu versetzen. Erdbeere schmeckt mir nicht so gut, aber Kiwi war erstaunlich lecker. Weil man dort auch etwas zu essen bestellen musste, gab es noch diesen Reibekuchen mit massig Käse drauf.
Danach ging es brav nach Hause, denn am nächsten morgen wollten wir uns den Gyeongbukgung angucken.