9 - 11 September:
Die Tage verliefen recht ereignislos, da ich eigentlich nur Sachen für die Uni gemacht habe.
12 September:
Vormittags hatte ich noch Uni danach sind wir noch kurz nach Myeongdong gefahren. Dabei ist mir dieser schöne Burger King aufgefallen, dessen Namen auch in koreanisch dran steht: Beo Ga King.
Abends hatten die Buddys für uns einen Filmabend veranstaltet. Da ganze spielte sich in einem Hörsaal mit Kinoausmaßen ab. Dazu gab es Snacks und (leider) alkoholfreie Getränke in den Partybechern, wie man sie aus amerikanischen Filmen kennt.
Der Film war auf koreanisch, hatte aber englische Untertitel, die sehr bescheiden waren. Mal waren sie nur eine Millisekunde zu sehen oder an entscheidenden Stellen gar nicht.
Nach dem Film wollte ich mit ein paar anderen Studenten noch ein Bier trinken gehen. Da wir aber noch Hunger hatte, gab es erstmal 치맥 (Chicken 치킨 and Beer 맥주).
Man beachte den formschönen 3-Liter Pitcher auf dem Tisch. Leider passte er keine Handtasche, so dass wir ihn da lassen mussten ;) Auf der Suche nach einer Bar sind wir noch am Heidelberg Haus vorbeigekommen, welches mit durch die Farbwechsel des Schildes sehr seriös wirkte.
Schlussendlich sind waren wir in einer Bar, in der man sich selber bedient. Die Preise für das Bier stehen außen Kühlschrank, wie in Bier Outlet. Wenn man bezahlen möchte, bringt man einfach die leeren Flaschen zur Theke und der Wirt rechnet dann den Preis aus. Die Namen der Biere werden knallhart ins koreanische Alphabet integriert. Da man dort aber die Buchstaben nicht so frei kombinieren darf, wie bei uns, heißen den Biere dann Bekse (Becks), Edinga (Erdinger), Kerombako (Krombacher) oder Wetingo Hepe Baise Bia (Öttinger Hefe Weisbier). Hier das ganze noch einmal als Foto (was leider nicht so gut geworden ist)
13. September
Obwohl ich keine Uni hatte, konnte ich mich doch den ganzen Vormittag davor drücken, was für die Uni zu machen. Nachmittags konnte ich dann, auf der Suche nach dem HiMart, mein koreanische Ausprobieren. Das Blöde dabei ist, dass ich zwar auf koreanischen fragen kann, wo der HiMart ist, aber die koreanische Antwort leider nicht ein Stück verstehe. Abends bin ich dann spontan mit Florian, Taneli und Joona (Wie der Name bereits vermuten lässt, auch Austauschstudenten) zu einem Baseballspiel gegangen. Problematisch war nur, dass wir erste eine dreiviertel Stunde vor Spielbeginn davon erfahren haben und wir mit der U-Bahn eine dreiviertel Stunde bis zum Stadion brauchten. Wir haben es noch rechtzeitig geschafft, hätten aber auch später kommen können, da es noch viele freie Plätze gab und noch eine halbe Stunde nach uns Leute zum Spiel gekommen sind.
14. September
Heute waren wir beim War Memorial of Korea.
Rechts neben dem Gebäude wird ein Teil des Kriegsgerätes ausgestellt.
Im Gebäude wurde dann die Kriegsgeschichte von Korea ausgestellt, inbesondere natürlich der Koreakrieg. Die Ausstellung war sehr interessant, nur mit den englischen Beschreibungen waren sie sehr sparsam. Danach sind wir dann noch nach Yongsan gegangen. Das ist ein riesige Einkaufspassage mit einem wirklichen großen Elektronikmarkt über mehrere Etagen. Dort habe ich mir dieses Stativ für meine Kamera gekauft.
Hier die erste Aufnahme mit Stativ und Selbstauslöser :)
Zu essen gab es verschiedene Chinesische Dumplings.
Den Nachtisch konnte man sich selber aussuchen:
15. September
Denn Sonntag habe ich hauptsächlich mit Lesen von Artikeln über Entwicklungshilfe verbracht. Dafür habe ich mir wieder einen schönen Platz in der Sonne gesucht und musste natürlich mit meinem neu erworbenen Stativ ein Foto machen ;)
Bis auf die Elster, die mich beobachtet hat, war nichts los und dank Ohropax war es auch schön ruhig. Ohne hätte man dort nicht sitzen können, da die Zikaden hier im Sommer richtig laut sind.
Abends bin ich dann mit Alex (auch ein Austauschstudent aus Paderborn) mal wieder auf den Berg hinter der Ewha gegangen. Diesmal mit Bier im Kimbap im Gepäck.
Da wir ab hier einen anderen Weg zur Aussichtsplatform genommen haben, hatten wir einen super Blick über Seoul.
Ein Stück weiter oben mussten wir natürlich noch Angeber-Fotos machen :)
Auf der Aussichtsplatform war das trinken von Alkohol verboten (Soweit wir die Bilder entziffern konnten) also haben wir nur die Aussicht genossen und nicht das Bier.
[Update]
Hier noch mal ein Vergleichsbild vom meinem Besuch 2009 (links) und heute (rechts).
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Auf dem Weg nach unten haben wir dann einen Platz mit Sonne gefunden, wo wir unser Bier trinken wollten.
Leider war die Sonne schnell weg und dafür die Moskitos da. Wir sind dann wieder zurück zum Tempel am Fuß des Berges gegangen. Dort haben wir entdeckt, dass meine Kamera auch eine Langzeitbelichtung von bis zu 15 Sekunden kann und versucht Lichtschreibbilder vor dem Tempel zu machen.
Wie ihr seht, hat es nur mäßig geklappt. Links soll Peace stehen und rechts Simon in Schreibschrift. Nach dem Tempel wurden wir auch wieder in Korea willkommen geheißen.
Zum Abendessen waren wir noch in Sinchon. Dabei sind wir an diesem lustigen Restaurant vorbeikommen.
Zum Abendessen gab es Mandu und ich habe auf dem Weg zum Wohnheim noch diese wunderhübschen Verschlüsse für Gefrierbeutel gekauft.
Damit ist auch dieser etwas längere Beitrag vorbei. Ich wollte es ja nicht mehr machen, aber prognostiziere den nächsten Beitrag mal für nächste Woche Montag ;)



