Donnerstag, 12. September 2013

Trick Eye Museum und 등산을 갑니다 (Wandern gehen)

Heute gibt es schon den nächsten Blog-Eintrag, da ich keine Lust habe, für das koreanische Diktat morgen zu lernen.

7. September:

Heute ging es in Trick-Eye Museum. Dort gab es pseudo-3D-Bilder. Da ein Bild mehr sagt als 1000 Worte, kommen hier ein paar Bilder:










Im Eintritt war auch ein Besuch des ICE-Museums enthalten. Das war ein, auf 2 Grad runtergekühlter, Raum, in dem Eisskulpturen und eine Eisrutsche enthalten war.



Hier noch ein Video von der Eisrutsche.




5. September

Nachdem ich mit meinem Mitbewohner frühstücken war, habe ich mir draußen einen schönen Platz zum lernen gesucht und gefunden.


Nachmittags sind wir dann auf Ansan Mountain gewandert. Auf dem Weg zum Berg sind wir am Wohnheim für die koreanischen Studenten vorbeigekommen. Jedes mal, wenn sie ins Wohnheim möchten, müssen diese Straße hochgehen.

Auf dem weiteren Weg konnte man auch den N-Seoul-Tower sehen, bei dem ich am Mittwoch war:


Als wir dann eine Baustelle überquert haben, die noch in Betrieb war und uns nicht mehr ganz sicher waren wo wir genau weiter lang müssen. Sind wir bei dem 봉원사 Tempel rausgekommen.


Von da aus, sind wir einfach in die entgegengesetzte Richtung gelaufen, aus der die ganzen Leute mit der Wanderausrüstung kamen. Wie man sieht, hat das ganz gut geklappt und wir sind oben angekommen.


Wie man auch sieht, war es doch ganz schön anstrengend ;) Die Aussicht war leider nicht so schön, weil ganz schön bewölkt war.



Hier kommt noch ein Bild, auf dem ich den sichtbaren Teil des Campus professionell markiert habe.


Abends waren wir noch in Sinchon essen, auf dem Weg musste ich noch dieses Foto machen.



Dienstag, 10. September 2013

Die erste Woche Uni: Teil 2

Hier kommt der versprochene zweite Teil meiner ersten Uniwoche:

4. September:

Auch heute ging es mal wieder viel zu früh mit dem Koreanischkurs los. Danach hatte ich noch einen anderen Kurs. Wie aus Paderborn gewohnt, habe völlig unvorbereitet in den Kurs gesetzt und wusste auch nicht so richtig worum es geht. Gewählt habe ich den Kurs hauptsächlich wegen des Professors. Leider gibt es hier ja keinen Frontalunterricht, wie man ihn kennt, sondern ie Professoren wollen mit den Studenten interagieren. So auch in diesem Kurs. Die Frage "What ist finance" traf mich etwas unvorbereitet und mir kam nur "making money" in den Sinn. Der Prof fand die Aussage wider erwarten gut, weil sie sich aufs wesentliche beschränkt :D. Im weiteren Verlauf des Vorlesung waren die Fragen leichter zu beantworten.

Nachmittags habe ich mich auf den Weg zum N-Seoul-Tower gemacht.



Das ist ein Fernsehturm von dem aus man über ganz Seoul blicken kann. Das letzte Stück musste ich mit dem Bus fahren, der leider keine Anzeige für die Haltestellen hatte. Also habe ich mich auf die Ansagen konzentriert und als was mit Seoul-Tower kam, bin ich ausgestiegen. Leider hatte ich mir den Busfahrplan vorher nicht genau angeguckt und war eine Haltestelle zu früh ausstiegen: Beim Wanderweg zum N-Seoul-Tower (ca. 3km). Zum Glück musste ich nicht lange warten und konnte mit dem nächsten Bus eine Haltestelle weiterfahren. Oben angekommen hatte man schon einen super Ausblick:



Als ich oben auf dem Fernsehturm war, konnte man gerade den Sonnenuntergang über Seoul sehen
 Gegen die Sonne fotografieren klappt immer besondern gut. Natürlich durften die obligatorischen Bilder in Richtung Berlin nicht fehlen. (Das Fenster wo alle deutschen Touristen stehen :) )

Bei Dunkelheit ist die Aussicht noch schöner:



Das gelbe leuchtende gelbe Kästen in den linken Bild (im unteren linken Viertel) ist übrigens eine DHL Leuchtwerbung

5. September: 

Heute hatte ich nur den Koreanischkurs. Den Rest des Tages habe ich mich mit Blogschreiben befasst. Abends ging es dann spontan auf eine Flatrate All-You-Can-Drink-Party. Die war in drei Bars gleichzeitig und freien Alkohol gab es nur bis 12 Uhr nachts. Dank des Barkeepers in der letzten Bar, der irgendwann einfach die Flaschen auf die Theke gestellt hatte, so dass man sich die Drinks selber mixen konnte, war ich auch pünktlich um 12 Uhr voll. Bei einem Barwechsel wurde von einem Koreaner, der in Deutschland aufgewachsen ist, noch selbst importierte deutsche Currywurst verkauft.



So gegen halb vier und mit einmal verlaufen bin ich dann auch wieder gut zuhause abgekommen und habe mich noch über das Kimbap im Kühlschrank gefreut :)

6. September:

Da es gestern wohl doch ein bisschen viel Gin Tonic war, musst ich erstmal bis 15 Uhr schlafen. Dann habe ich mich aufgerafft um meine Wohnheimmiete zu zahlen. Die Miete muss komplett für die vier Monate gezahlt werden. Die Bank befindet sich in der Ewha. Als ich dort gewartet habe, haben mir die Herzchen auf dem Warte-Ticket und der Nagellackständer mal wieder klar gemacht, dass das hier eine Frauen-Uni ist.




Abends waren wir eigentlich mit einem Professor zum Essen verabredet, aber waren, auf Grund des Katers, dann doch froh als es ausgefallen ist und wir stattdessen zu Taco Bell gehen konnten.

Samstag, 7. September 2013

Die erste Woche Uni: Teil 1

Wie ich meinen ersten Post heute schon erwähnt habe, habe ich für heute erstmal frei und kann deswegen gleich noch einen Post hinterher schieben Da ich Donnerstag spontan auf eine All-You-Can-Drink-Party gegangen bin, konnte ich den Eintrag nicht mehr fertig stellen und teile ihn deswegen in zwei Teile auf:

2 September:

Heute hat die Uni gestartet. Ich habe Montags bis Freitags von 8:00 bis 10:45 koreanisch Unterricht. Ich weiß nicht, wer sich das überlegt hat. Ansonsten ist der Stundenplan entspannt. Montagnachmittags habe ich noch die Vorlesung Management Information Systems. Als beim Raum angekommen bin, dachte ich erst, ich wäre falsch, weil da nur Frauen drin saßen. Wenn man so eine Vorlesung in Paderborn besuchen würde, wäre der Frauenanteil vielleicht bei 10%. Nachdem mir dann wieder klar wurde, dass ich an einer Frauen-Uni bin und es wahrscheinlich in jeder Vorlesung so aussieht, habe ich mir auch einen Platz gesucht. Der Vorlesungsraum war der Hammer:



Superbequeme Sitze, Platz für die Füße und eine ordentlich Ausstattung technische Ausstattung. Die "Tische" kann man, wie im Flugzeug, aus den Sitzlehnen ausklappen. 
Als die Vorlesung anfing, hat der Prof erstmal eine gefühlte halbe Stunde erklärt, dass die Vorlesung auf englisch ist, er während der Vorlesung nur englisch spricht und egal was die Studenten in die Evaluationsbögen schreiben, die Vorlesung weiter englisch bleibt. Aber er in der Pause (An der Ewha geht eine Vorlesung zweieinhalb Stunden, aber nach eineinviertel Stunde gibt es 15 Minuten pause) und nach der Vorlesung noch da bleibt um Fragen auch auf koreanisch zu beantworten. Bei den Bachelor-Studenten scheint englisch nicht so beliebt zu sein ;)

Abends haben sich Anna, Ina und Ich noch mit einer Koreanerin und zwei Freunden von ihr getroffen. Anna hat die Koreanerin letzte Woche in der Ewha kennen gelernt. Essen waren wir bei in einem Barbeque-Restaurant, diesmal wurde aber mit echten Kohlen gegrillt:



Wie man auf dem letzten Bild gesehen hat, hat es uns sehr gut geschmeckt und wir sind danach noch in eine Bar gegangen, die wir alleine nie gefunden hätten. Von der Straße aus, hat man nur die Tür gesehen und die eigentlich Bar war im Keller. Die Bar war im japanischen Stil eingerichtet und es lief Musik, wie sie bei uns im Radio läuft. Gegen 11 Uhr sind wir dann wieder zum Dorm, weil am nächsten Morgen ja wieder koreanisch Unterricht war. 

3. September:

Der Tag heute war recht unspannend. Er fing mit dem Sprachkurs an, dann hatte anderthalb Stunden frei und dann von 12:30 bis 18:15 Vorlesung. Beides waren Masterkurse, die sich deutlich von dem Bachelorkurs am Montag unterscheiden. Die Kursgröße der ist bei den Bachelorkursen ca. 30-40 Leute, bei den Masterkursen ca. 15 Leute. Dass englisch gesprochen wird, steht außer Frage. Aber auch der Vorlesungsstil bei den Masterkursen unterscheidet sich deutlich. Die erste Professorin setzt viel Wert auf Interaktion mit und zwischen den Studenten und erwartet von uns auch, dass wir die Vorlesung aktiv mitgestalten. Dazu müssen wir vor der Vorlesung bestimmte Paper oder Artikel lesen und dann in der Vorlesung drüber diskutieren. Die Prüfungsleistung setzt sich aus Anwesenheit, Beteiligung an der Diskussion und (Zwischen-)Klausur fest. Der Professor der zweiten Vorlesung möchte lieber Frontalunterricht machen und die Klausur setzt sich nur aus der (Zwischen)-Klausur zusammen.
Als Entspannungsprogramm ging nach den Vorlesungen mit anderen Austauschstudenten und ein paar Buddys an den Han-River zu Chicken and Beer Cola. Angekommen haben wir uns auf die Wiese gesetzt und einfach einen Lieferservice für Chicken angerufen. Wie man sieht, waren wir nicht die einzigen mit diesem Plan.


Leider habe ich vom Essen kein Foto gemacht, aber dafür dieses Panorama gebastelt:
Klick mich
Morgen gibt es den zweiten Teil.