Nach dem ich lange nichts mehr geschrieben habe, versuche ich jetzt ein bisschen aufzuholen. Dieser Eintrag entsteht übrigens, wie sich das für einen echten "Blogger" gehört, in einem Cafe ;)
16 + 17 September:
Am Montag hatte Uni und habe nichts Besonderes gemacht. Der Dienstag fing auch unspektakulär an, aber abends bin ich mit ein paar Kommilitonen und Peace-Buddys zum Han-River gefahren, um dort erst Fahrrad zu fahren und dann mal wieder Chicken und Bier zu genießen. Am Han-River gibt es viele Wasserspiele, wie zum Beispiel dieses hier.
Dort war auch der Fahrradverleih. Ein Fahrrad kostete für eine Stunde ca. 2 Euro. Allerdings haben die Bremsen nicht so richtig funktioniert und die Fahrräder waren so klein, dass man beim Fahren mit den Knien an seine Unterarme gestoßen ist. Das ist leider das einzig scharfe Foto vom mir auf dem Fahrrad. Ich versuche da gerade einem Peace-Buddy zu erklären, dass sie den Auslöser der Kamera ganz durchdrücken muss (Was dann ja auch geklappt hat). Mit den Fahrrädern sind wir dann am Han-River entlang gefahren. Hier ein paar Bilder entlang der Strecke.
Später haben wir Chicken bestellt und uns Bier im Convenience Store gekauft. Nach dem Essen haben wir versucht koreanische Trinkspiele zu spielen, sind aber kläglich dran gescheitert.
Später sind wir dann auf die einfachere Variante umgeschwenkt: Alle exen einfach ihr Bier :) So gegen 12 Uhr sind wir dann zurück zur Uni und haben uns im 7-Eleven vor der Uni noch ein Gute-Nacht-Bier gegönnt. Dabei sind wir Zeugen geworden, wie hier jede Nacht der Müll abgeholt wird.
In Seoul gibt es ganz selten Mülleimer, höchstens mal einen in einer U-Bahn-Station. Stattdessen sieht man überall an der Straße kleine Müllhaufen. Wenn man Müll loswerden möchte, dann sucht man sich einfach einen Müllhaufen und legt seinen Müll dazu. Unter welchen Bedingungen man so einen Müllhaufen aber starten darf, weiß ich nicht.
Hier versuche ich meine Erlebnisse während meines Auslandssemesters in Seoul festzuhalten und eine Auswahl meiner Bilder zu veröffentlichen.
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Dienstag, 17. September 2013
Die zweite Uni-Woche a.k.a. der Wochenrückblick
Da ich jetzt Montags bis Donnerstag immer Uni habe, kann ich nicht mehr so viel unternehmen und deswegen hier auch nicht mehr so viel schreiben. Aber ich werde versuchen jeden Sonntag oder Montag einen Rückblick über die Woche zu geben. Hier der für die zweite Uni-Woche:
9 - 11 September:
Die Tage verliefen recht ereignislos, da ich eigentlich nur Sachen für die Uni gemacht habe.
12 September:
Vormittags hatte ich noch Uni danach sind wir noch kurz nach Myeongdong gefahren. Dabei ist mir dieser schöne Burger King aufgefallen, dessen Namen auch in koreanisch dran steht: Beo Ga King.
Abends hatten die Buddys für uns einen Filmabend veranstaltet. Da ganze spielte sich in einem Hörsaal mit Kinoausmaßen ab. Dazu gab es Snacks und (leider) alkoholfreie Getränke in den Partybechern, wie man sie aus amerikanischen Filmen kennt.
Der Film war auf koreanisch, hatte aber englische Untertitel, die sehr bescheiden waren. Mal waren sie nur eine Millisekunde zu sehen oder an entscheidenden Stellen gar nicht.
Nach dem Film wollte ich mit ein paar anderen Studenten noch ein Bier trinken gehen. Da wir aber noch Hunger hatte, gab es erstmal 치맥 (Chicken 치킨 and Beer 맥주).
Man beachte den formschönen 3-Liter Pitcher auf dem Tisch. Leider passte er keine Handtasche, so dass wir ihn da lassen mussten ;) Auf der Suche nach einer Bar sind wir noch am Heidelberg Haus vorbeigekommen, welches mit durch die Farbwechsel des Schildes sehr seriös wirkte.
Schlussendlich sind waren wir in einer Bar, in der man sich selber bedient. Die Preise für das Bier stehen außen Kühlschrank, wie in Bier Outlet. Wenn man bezahlen möchte, bringt man einfach die leeren Flaschen zur Theke und der Wirt rechnet dann den Preis aus. Die Namen der Biere werden knallhart ins koreanische Alphabet integriert. Da man dort aber die Buchstaben nicht so frei kombinieren darf, wie bei uns, heißen den Biere dann Bekse (Becks), Edinga (Erdinger), Kerombako (Krombacher) oder Wetingo Hepe Baise Bia (Öttinger Hefe Weisbier). Hier das ganze noch einmal als Foto (was leider nicht so gut geworden ist)
Um 1 Uhr machte der Laden leider schon zu, so dass wir nach Hause mussten.
13. September
Obwohl ich keine Uni hatte, konnte ich mich doch den ganzen Vormittag davor drücken, was für die Uni zu machen. Nachmittags konnte ich dann, auf der Suche nach dem HiMart, mein koreanische Ausprobieren. Das Blöde dabei ist, dass ich zwar auf koreanischen fragen kann, wo der HiMart ist, aber die koreanische Antwort leider nicht ein Stück verstehe. Abends bin ich dann spontan mit Florian, Taneli und Joona (Wie der Name bereits vermuten lässt, auch Austauschstudenten) zu einem Baseballspiel gegangen. Problematisch war nur, dass wir erste eine dreiviertel Stunde vor Spielbeginn davon erfahren haben und wir mit der U-Bahn eine dreiviertel Stunde bis zum Stadion brauchten. Wir haben es noch rechtzeitig geschafft, hätten aber auch später kommen können, da es noch viele freie Plätze gab und noch eine halbe Stunde nach uns Leute zum Spiel gekommen sind.
Da sich keiner von uns so richtig mit Baseball auskannte und wir uns auch nicht informiert haben, mussten wir am Anfang erstmal die Anzeigetafel enträtseln und herausbekommen wer wann wie oft schlagen darf. Weiterhin haben wir total unterschätzt wie lange so ein Spiel dauern kann. Es waren dreieinhalb Stunden. Dafür ist der Spielverlauf entspannt und man kann sich zwischen durch immer mal wieder etwas zu essen oder zu trinken holen. Ich wusste vorher nicht, dass wir im Bereich der Gastmannschaft (Kia Tigers) sitzen und habe mir vor dem Spiel Airsticks von den LG-Twins geholt. Nach dem Spiel sind wir noch nach Hongdae gegangen, um dort an einem Straßenstand den bis jetzt besten Burger in Korea zu essen und uns noch Bier zu holen. Danach waren wir noch auf der Dachterrasse von Tanelis und Joonas Wohnung.
14. September
Heute waren wir beim War Memorial of Korea.
9 - 11 September:
Die Tage verliefen recht ereignislos, da ich eigentlich nur Sachen für die Uni gemacht habe.
12 September:
Vormittags hatte ich noch Uni danach sind wir noch kurz nach Myeongdong gefahren. Dabei ist mir dieser schöne Burger King aufgefallen, dessen Namen auch in koreanisch dran steht: Beo Ga King.
Abends hatten die Buddys für uns einen Filmabend veranstaltet. Da ganze spielte sich in einem Hörsaal mit Kinoausmaßen ab. Dazu gab es Snacks und (leider) alkoholfreie Getränke in den Partybechern, wie man sie aus amerikanischen Filmen kennt.
Der Film war auf koreanisch, hatte aber englische Untertitel, die sehr bescheiden waren. Mal waren sie nur eine Millisekunde zu sehen oder an entscheidenden Stellen gar nicht.
Nach dem Film wollte ich mit ein paar anderen Studenten noch ein Bier trinken gehen. Da wir aber noch Hunger hatte, gab es erstmal 치맥 (Chicken 치킨 and Beer 맥주).
Man beachte den formschönen 3-Liter Pitcher auf dem Tisch. Leider passte er keine Handtasche, so dass wir ihn da lassen mussten ;) Auf der Suche nach einer Bar sind wir noch am Heidelberg Haus vorbeigekommen, welches mit durch die Farbwechsel des Schildes sehr seriös wirkte.
Schlussendlich sind waren wir in einer Bar, in der man sich selber bedient. Die Preise für das Bier stehen außen Kühlschrank, wie in Bier Outlet. Wenn man bezahlen möchte, bringt man einfach die leeren Flaschen zur Theke und der Wirt rechnet dann den Preis aus. Die Namen der Biere werden knallhart ins koreanische Alphabet integriert. Da man dort aber die Buchstaben nicht so frei kombinieren darf, wie bei uns, heißen den Biere dann Bekse (Becks), Edinga (Erdinger), Kerombako (Krombacher) oder Wetingo Hepe Baise Bia (Öttinger Hefe Weisbier). Hier das ganze noch einmal als Foto (was leider nicht so gut geworden ist)
13. September
Obwohl ich keine Uni hatte, konnte ich mich doch den ganzen Vormittag davor drücken, was für die Uni zu machen. Nachmittags konnte ich dann, auf der Suche nach dem HiMart, mein koreanische Ausprobieren. Das Blöde dabei ist, dass ich zwar auf koreanischen fragen kann, wo der HiMart ist, aber die koreanische Antwort leider nicht ein Stück verstehe. Abends bin ich dann spontan mit Florian, Taneli und Joona (Wie der Name bereits vermuten lässt, auch Austauschstudenten) zu einem Baseballspiel gegangen. Problematisch war nur, dass wir erste eine dreiviertel Stunde vor Spielbeginn davon erfahren haben und wir mit der U-Bahn eine dreiviertel Stunde bis zum Stadion brauchten. Wir haben es noch rechtzeitig geschafft, hätten aber auch später kommen können, da es noch viele freie Plätze gab und noch eine halbe Stunde nach uns Leute zum Spiel gekommen sind.
14. September
Heute waren wir beim War Memorial of Korea.
Rechts neben dem Gebäude wird ein Teil des Kriegsgerätes ausgestellt.
Im Gebäude wurde dann die Kriegsgeschichte von Korea ausgestellt, inbesondere natürlich der Koreakrieg. Die Ausstellung war sehr interessant, nur mit den englischen Beschreibungen waren sie sehr sparsam. Danach sind wir dann noch nach Yongsan gegangen. Das ist ein riesige Einkaufspassage mit einem wirklichen großen Elektronikmarkt über mehrere Etagen. Dort habe ich mir dieses Stativ für meine Kamera gekauft.
Hier die erste Aufnahme mit Stativ und Selbstauslöser :)
Zu essen gab es verschiedene Chinesische Dumplings.
Den Nachtisch konnte man sich selber aussuchen:
15. September
Denn Sonntag habe ich hauptsächlich mit Lesen von Artikeln über Entwicklungshilfe verbracht. Dafür habe ich mir wieder einen schönen Platz in der Sonne gesucht und musste natürlich mit meinem neu erworbenen Stativ ein Foto machen ;)
Bis auf die Elster, die mich beobachtet hat, war nichts los und dank Ohropax war es auch schön ruhig. Ohne hätte man dort nicht sitzen können, da die Zikaden hier im Sommer richtig laut sind.
Abends bin ich dann mit Alex (auch ein Austauschstudent aus Paderborn) mal wieder auf den Berg hinter der Ewha gegangen. Diesmal mit Bier im Kimbap im Gepäck.
Da wir ab hier einen anderen Weg zur Aussichtsplatform genommen haben, hatten wir einen super Blick über Seoul.
Ein Stück weiter oben mussten wir natürlich noch Angeber-Fotos machen :)
Auf der Aussichtsplatform war das trinken von Alkohol verboten (Soweit wir die Bilder entziffern konnten) also haben wir nur die Aussicht genossen und nicht das Bier.
[Update]
Hier noch mal ein Vergleichsbild vom meinem Besuch 2009 (links) und heute (rechts).
[/Update]
Auf dem Weg nach unten haben wir dann einen Platz mit Sonne gefunden, wo wir unser Bier trinken wollten.
Leider war die Sonne schnell weg und dafür die Moskitos da. Wir sind dann wieder zurück zum Tempel am Fuß des Berges gegangen. Dort haben wir entdeckt, dass meine Kamera auch eine Langzeitbelichtung von bis zu 15 Sekunden kann und versucht Lichtschreibbilder vor dem Tempel zu machen.
Wie ihr seht, hat es nur mäßig geklappt. Links soll Peace stehen und rechts Simon in Schreibschrift. Nach dem Tempel wurden wir auch wieder in Korea willkommen geheißen.
Zum Abendessen waren wir noch in Sinchon. Dabei sind wir an diesem lustigen Restaurant vorbeikommen.
Zum Abendessen gab es Mandu und ich habe auf dem Weg zum Wohnheim noch diese wunderhübschen Verschlüsse für Gefrierbeutel gekauft.
Damit ist auch dieser etwas längere Beitrag vorbei. Ich wollte es ja nicht mehr machen, aber prognostiziere den nächsten Beitrag mal für nächste Woche Montag ;)
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